D1-Jugend - Berichte

 
07.10.2018

D1 ist Herbstmeister

4:3-Sieg im "Endspiel" bei der JFV West

 Paolo Pelli (hinten links) und Marcel Klapproth mit ihren Herbstmeistern

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

HERBSTMEISTER! So heißt es in der 1. Kreisklasse bei der Mannschaft um Marcel Klapproth und Paolo Pelli. Und dass, obwohl die Vorbereitung sehr kurz ausfiel und das Team neu formiert wurde. Mit Franz Lockemann, Marian Klingebiel und Leon Töppe stießen aus der D2 neu zum Team, mit Antal Mimkes, Paul Jacob und Kilian Leitl kehrten drei Spieles nach einem Jahr Spielpause zurück. Hinzu kam die neue „Alt-Jung-Connection“ an der Seitenlinie mit Marcek Klapproth (19), der das Team als D3 seit Winter 2017 coacht und Neu-Hainberger Paolo „Trapatoni“ Pelli (69). Und dieses Duo fand sich schnell. „An Paolo schätze ich, dass er die Jungs permanent weiterentwickeln möchte und viele Kleinigkeiten erkennt, wo er den Jungs Tipps geben kann“ lobt Marcel seinen Seniorpartner, der sich via Mail beim SC Hainberg nach einer Trainiertätigkeit erkundigt hatte.

Mit vielen und intensiven Trainingseinheiten kam das erste Punktspiel gegen Tuspo-Weser-Gimte näher. Als das Spiel begann sah man wie sehr die Mannschaft am Training teilgenommen hat mit vielen schönen Spielzügen und Freude. Dies zog sich bis zum Ende der Hinrunde. Fünf Spiele gewann das Team ohne Gegentor und so kam es zum finalen Spiel um die Herbstmeisterschaft bei der bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen JFV West.

Am Ende siegten die Hainberger aufgrund „des unbedingten Willens Herbstmeister zu werden“ so Trainer Marcel mit 4:3.

Mit diesem tollen Gefühl geht die D1 nun in die im November beginnende Hallenrunde.



08.09.2018

D1 weiter mit weißer Weste

2:0-Heimsieg gegen den RSV Geismar

Franz Lockemann war Hainbergs Taktgeber im Mittelfeld, wie hier angefeuert von Paolo im Hintergrund.

(rm) Mit einem 2:0-Heimsieg hat die D1 in der 1. Kreisklasse ihre weiße Weste bewahrt. Mit 12 Punkten und 6:0 Toren ist sie in der 1. Kreisklasse weiterhin Tabellenführer.

Die Mannschaft von Marcel Klapproth und Paolo Pelli war über fast die gesamt Spielzeit tonangebend, verpasste es aber insbesondere vor der Halbzeit trotz vieler Chancen einen klaren Vorsprung herauszuspielen. Allerdings traf lediglich Kapitän Titus Moog 10 Minuten vor der Pause aus kurzer Distanz. Einige Zuschauer bekamen das gar nicht so richtig mit, denn der Ball war durch ein Loch im Netz gerutscht.

Nach der Pause dauerte es bis 5 Minuten vor dem Abpfiff, ehe Kilian Leitl den Sack zumachte. Die Gäste hatten anschließend noch zwei gute Möglichkeiten, doch Moritz kurz verkürzte zweimal glänzend den Winkel. "Wir werden immer ein Stückchen besser!" freute sich Paolo nach dem Spiel. "Wir müssen den Jungs jedoch Zeit geben!"



03.09.2018

D1 mit Catenaccio - drei Siege ohne Gegentor

Hainberg hat einen Trapattoni

Zusammen 88 Jahre - Marcel Klapproth und Paolo Pelli

(rm) Mit drei Siegen ist die D1 in die Saison gestartet. Nach dem 2:0 gegen Weser Gimte zum Aauftakt gab es in Münden und am  Samstag gegen Grone zwei 1:0-Erfolge.

"Der letzte Sieg war allerdings glücklich" meinte Marcel ehrlicherweise. "Aber die Jungs haben toll gekämpft, wir hatten keinen Auswechselspieler" ergänzt Paolo Pelli, der seit August zusammen mit Marcel an der Seitenlinie des 2006er-Jahgangs steht.

Während Marcel seine Trainerkarriere im letzten Jahr startete, kann Paolo schon auf viel Erfahrung im italiensischen Jugendfußball zurückblicken.

Seit zwei jahren wohnt der pensionierte Lehrer zusammen mit seiner Frau, die aus Westdeutschland stammt, in Göttingen. "Irgendwie brauchte ich eine neue Aufgabe, vor allem um besser deutsch zu lernen" erzählt Paolo Pelli, dessen Name wie ein Italiensische Gedicht klingt und der, wenn er erzählt an Giovanni Trapattoni erinnert.

Und die Arbeit mit den Jungs und Marcel macht ihm Spaß. Dass er ihnen den italienischen Catenaccio verodnet hat, wird von Paolo weder bestätigt nmoch dementiert. Sich als Mannschaft zu verstehen und zu lernen ist im wichtig. Wenn dann auch noch Siege herausspringen umso besser.

Das viel umjubelte Siegtor am samstag schoss übrigens Franz Lockemann.



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